Aus der Peripherie ins Zentrum – Eine Annäherung an Rosa Luxemburg aus feministischer Perspektive

Rosa Luxemburg workshopRosa Luxemburg gilt als linke Ikone. Aber während ihr Leben und vor allem ihr gewaltsamer Tod für viele Menschen ein wichtiger Bezugspunkt sind, ist über ihr Werk meist wenig bekannt. Vor allem auf die Frage: „Was kann ich als Feminist*in denn von Rosa Luxemburg lernen?“ herrscht oft Ratlosigkeit.

Zwar ist sie für viele in ihrer Lebensführung und Haltung als unabhängige, kämpferische Frau ein Vorbild. Darüber hinaus wird aber zumeist angenommen, sie hätte zum Feminismus nichts beizutragen gehabt. Schließlich habe sie wenig zur sogenannten Frauenfrage geschrieben und es vehement abgelehnt, sich inhaltlich auf das Thema Geschlechterverhältnisse zu konzentrieren, obwohl die SPD- Parteiführung sie dazu drängte.

Stimmt es also, dass Luxemburg für Feminist*innen nichts Relevantes zu sagen hatte? Oder können sich Feminist*innen doch auf sie berufen?

Mit diesen Fragen wollen wir uns bei der Veranstaltung beschäftigen. Dabei wollen wir uns vor allem damit auseinandersetzen, wie Feminist*innen sich auf Luxemburgs Werk bezogen haben. Wie haben sie Luxemburgs Überlegungen aufgegriffen? Welche Erkenntnisse Luxemburgs waren auch für feministisches Denken interessant?

Die Veranstaltung möchte sich Rosa Luxemburgs Werk zu nähern und dabei eine feministische Perspektive auf ihr Werk stark machen.

Zur Referent*in: Miriam Pieschke ist Politikwissenschaftler*in und Erwachsenenbildner*in und beschäftigt sich seit 10 Jahren mit Rosa Luxemburg. Aktuell arbeitet sie an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Im Februar 2021 erscheint ihr gemeinsam mit Lutz Brangsch herausgegebenes Buch „Sich nicht regieren lassen. Rosa LuxLuxemburg zu Demokratie und linker Organisierung. Ein Lesebuch.“ Bei Dietz Berlin.

Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Betreff: Rosa21

Dem Zoom-Meeting beitreten: 

https://us02web.zoom.us/j/83619042347?pwd=ZHVRQ28xMnF5VjJhWEM2djVUYnkxUT09

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Eine Veranstaltung im Rahmen des Programms des 8.März-Bündnis Braunschweig zum Internationalen Frauentag 2021 unter dem Motto:

„Keinen Schritt zurück!“

in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen

 


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