Programm zur Förderung lokaler Hebammen

GeburtDie Verwaltung wird beauftragt, eine Übersicht möglicher Förderungen für lokale Hebammen zu erstellen. Dabei sollen auch die Maßnahmen berücksichtigt werden, die in Nachbarkommunen bereits umgesetzt werden oder geplant sind.

Basierend auf dieser Übersicht wird die Verwaltung beauftragt, ein Förderprogramm für die Hebammen in Braunschweig zu erarbeiten und den politischen Gremien zur Abstimmung vorzulegen.

Sachverhalt:

Wie die Verwaltung selbst in der Antwort auf Anfrage der Linken bekannt gab, ist ein Engpass in der Hebammenversorgung seit einiger Zeit aus fachlichen, öffentlichen oder politischen Diskussionen bekannt. Doch während die Nachbarkommunen bereits konkrete Maßnahmenkataloge erarbeitet und teilweise schon umgesetzt haben, scheint Braunschweig die Problematik komplett verschlafen zu haben.

Aktuell werde laut Verwaltung die Gründung eines Runden Tisches in Braunschweig zur Verbesserung der Hebammenversorgung vorbereitet, bei dem die Erarbeitung von möglichen Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgungssituation rund um die Geburt lediglich eine Aufgabe von vielen sein soll. Das reicht nicht aus, um dem akuten Mangel entgegenzuwirken. Die Situation erfordert konkretere Schritte.

LinieDer Antrag wurde bei der Ratssitzung am 17. September abgelehnt.

LinieLesen Sie dazu auch:

Kampf gegen den Hebammenmangel - LINKE fordert konkrete Maßnahmen

Hebammenmangel - LINKE fragt, was die Stadt dagegen unternimmt

Unterstützungsprogramm für Hebammen


Drucken   E-Mail