Straßenbeleuchtung nach Umstellung auf LED-Technik

lantern 4035657 1920Der Rat der Stadt hat am 19. März 2002 mit der CDU/FDP Mehrheit das Haushaltskonsolidierungskonzept 2002 beschlossen. Demnach sollte ein Teil der öffentlichen Straßenbeleuchtung abgeschaltet werden, was auch im April 2002 umgesetzt wurde. Seit mehreren Jahren rüstet die Verwaltung (bzw. Bellis) kontinuierlich die Straßenbeleuchtung auf LED-Technik um, welche eine längere Lebensdauer sowie ein Energieeinsparungspotenzial hat. In den Bereichen, in denen die Umrüstung bereits durchgeführt wurde, ist es dementsprechend aus Kostengründen nicht mehr notwendig, einen Teil der öffentlichen Straßenbeleuchtung abgeschaltet zu lassen.

Da es dennoch weiterhin zu Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern kommt, dass die Straßen, insbesondere Geh- und Radwege, zu dunkel seien, bitten wir die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. In welchen Straßen ist aktuell ein Teil der öffentlichen Beleuchtung ausgeschaltet?
  2. Sind davon Straßenzüge bereits auf LED-Technik umgerüstet und wenn ja, welche?
  3. Wie wird ermittelt, dass nach der Umstellung auf LED-Technik die Straßenbeleuchtung ausreicht, um den Anwohnerinnen und Anwohnern ein subjektives Sicherheitsgefühl zu geben?

LinieAntwort der Verwaltung

Zu 1. und 2.:

Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung 2002 wurde die Abschaltung jeder zweiten Leuchte im Wesentlichen auf den Hauptverkehrsstraßen durchgeführt. Außerdem ist die öffentliche Beleuchtung in einigen Gewerbegebieten und -straßen in der Zeit zwischen 23:00 Uhr und 06:00 Uhr vollständig abgeschaltet worden. Ergänzend hierzu wurde die Beleuchtung auf den Autobahnen mit Ausnahme der Auf- und Abfahrten außer Betrieb genommen.

Reine Wohngebiete sind von den Reduzierungen nicht betroffen.

In vielen Straßenzügen wurde inzwischen die Beleuchtung erneuert. Die Erneuerung erfolgt in der Regel für ganze Straßenzüge oder Quartiere. In den letzten 25 Jahren, beginnend also schon vor den damaligen Haushaltseinschnitten, sind ca. 23.400 energiesparende Leuchten (Natriumdampfhochdrucklampen ca. 15.200 Stück und Kompaktleuchtstofflampen ca. 8.200 Stück) in neuen Leuchten oder anstatt energieineffizienter Quecksilberdampflampen installiert worden. Seit ca. fünf Jahren kommen regelmäßig LED-Leuchten zum Einsatz. Von den insgesamt ca. 30.000 Straßenleuchten in Braunschweig wurden inzwischen ca. 4.000 Leuchten durch LED-Leuchten ersetzt.

Die Beleuchtung von Straßenzügen, die auf LED-Leuchten umgerüstet wurden, ist vollständig in Betrieb.

Zu 3.:

Das subjektive Sicherheitsgefühl kann personenspezifisch unterschiedlich sein. Für die Planung und Errichtung von öffentlichen Beleuchtungsanlagen im Stadtgebiet Braunschweig sind die gültigen DIN-Vorschriften maßgebend. Damit ist eine einheitliche, gleichmäßige und nach objektiven Kriterien ausreichende Ausleuchtung öffentlicher Verkehrsflächen sichergestellt.


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