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Ein Leben ohne Strom, Gas und Wasser – Familien mit Kindern besonders hart getroffen

StromleitungWarmes Wasser, Heizung oder ein funktionierender Herd: Eigentlich sind das Grundlagen des Lebens in der heutigen Zeit, doch leider ist das nicht in jedem Haushalt selbstverständlich. Rund 1.000 Haushalte in Braunschweig werden jährlich von der Versorgung von BS Energy abgeschnitten, weil sie finanziell in den Rückstand geraten sind. „Von dieser Maßnahme, die ein normales Leben fast gänzlich verhindert, sind auch Familien mit kleinen Kindern betroffen“, umschreibt der Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Udo Sommerfeld, die Situation „Viele geraten unverschuldet in die Notlage, da sie von prekärer Arbeit oder staatlicher Unterstützung leben müssen.“

Vertreter des Alba-Konzerns will politische Arbeit der Linksfraktion einschränken

Plasikmüll klein2Dass lediglich 52 Prozent des Plastikmülls bei ALBA recycelt werden und knapp 94 Prozent der rund 140.000 Tonnen Plastikabfälle in Watenbüttel aus ganz Deutschland und Dänemark stammen, das waren die Ergebnisse mehrerer Anfragen der Linksfraktion an die Verwaltung. Und die Ergebnisse veröffentlichte die Fraktion anschließend mit einer Pressemitteilung. Dieser Vorgang an sich ist normale kommunalpolitische Realität. Die Linksfraktion kam ihrer demokratischen Verpflichtung nach, hat Vorgänge der Daseinsvorsorge – die leider privatisiert sind – kontrolliert und das Ergebnis der Öffentlichkeit mitgeteilt. Nicht normale kommunalpolitische Realität waren jedoch mehrere beleidigende Schreiben des Betriebsleiters von Alba, die nach der Veröffentlichung der Pressemitteilung bei der Linksfraktion eingingen. Diese Schreiben beinhalten sowohl Unterstellungen als auch Drohungen.

Braunschweig – Dank ALBA Großimporteur von Plastikmüll

ALBA Plastikmüll Mülltrennung gehört zu vielen Haushalten in Deutschland - also auch hier in Braunschweig - dazu. Denn schließlich kann dadurch nicht nur Geld gespart werden. Da der Plastikmüll recycelt wird, wird so auch die Umwelt geschont – zumindest in der Theorie. Aufgrund mehrere Anfragen der Linksfraktion steht nun fest, dass der Anteil des Plastikmülls, der recycelt wird, kontinuierlich sinkt. Laut der Antwort der Verwaltung wurden 2018 fast 50 Prozent verbrannt. Doch nicht nur der Braunschweiger Müll sammelt sich dafür in Watenbüttel auf den Halden und wartet auf die „thermische Verwertung“, wie das Verbrennen offiziell genannt wird. Lediglich sechs Prozent des dort gelagerten Plastikmülls wird hier erzeugt. Auch das ergab sich aus den Anfragen der Linksfraktion.

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