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Leerstand von Wohnraum – Alles nur Einzelfälle?

LeerstandVoigtländerstr. 1 über„Nur ‚Einzelfälle‘ nennt die Verwaltung den Leerstand von Wohnraum in Braunschweig“, wiederholt Anke Schneider, planungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Rat der Stadt Braunschweig, die Formulierung der Stadt. „Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Wir wissen mittlerweile von zirka 250 Wohneinheiten, die langfristig leer stehen. Wie die Verwaltung auf die Idee kommt, dabei von ‚Einzelfällen‘ zu sprechen, dass muss sie uns bei der nächsten Ratssitzung erläutern.“

Bildungs- und Teilhabepaket für arme Kinder und Jugendliche – Linksfraktion fordert einen leichteren Zugang

Kind spielen einsam„Ob Sportverein, Jugendfreizeit oder Musikunterricht, dank des Bildungs- und Teilhabepaketes sollten solche Dinge mittlerweile auch für Kinder und Jugendliche aus armen Familien möglich sein. Doch leider profitieren in Braunschweig 92,2 Prozent der Betroffenen nicht davon“, erläutert Gisela Ohnesorge, sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion die Hintergründe zu einem Antrag ihrer Fraktion, den Zugang zu den Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes zu vereinfachen.

Leerstand in der Korfestraße verursacht durch Duisburger Immobilien-Milliardär und mutmaßlichen AFD-Spender - SPD, CDU und AfD wollen nicht eingreifen

Korfestraße klein„Leerstand in Brauschweig verhindern, das geht nur, wenn die Stadt ein vernünftiges Instrument in der Hand hat. Und genau das wollen wir mit unserem Antrag zur Einführung einer Zweckentfremdungssatzung erreichen“, fasst Udo Sommerfeld, Vorsitzender der Linksfraktion, zusammen. „Dass SPD und CDU diesen Vorschlag im zuständigen Ausschuss abgelehnt haben, obwohl er als Instrument gegen Leerstand auch von der eigenen Landesregierung vorgeschlagen wird, hat uns schon überrascht.“ Indem sie - gemeinsam mit der AfD - gegen den Antrag stimmten, unterstützen sie indirekt Geschäftsverhalten wie das des Duisburger Immobilien-Milliardärs Henning Conle, kritisiert Sommerfeld weiter. „Dass die AfD unseren Antrag ablehnt, wundert mich jedoch nicht. Schließlich soll der Immobilien-Spekulant Conle nach Recherchen von WDR, NDR, Süddeutscher Zeitung sowie dem Schweizer ‚Tages-Anzeiger‘ der heimliche Drahtzieher des AfD Spendenskandals sein.“

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