LINKE fordert mehr Platz für Radverkehr während der Sommerferien

Fahrradweg Ende„Auch, wenn viele Corona Auflagen mittlerweile gelockert worden sind, ist das motorisierte Verkehrsaufkommen nicht auf dem gleichen Stand wie vor Corona zurückgekehrt. Gleichzeitig ist das Radverkehrsaufkommen deutlich gestiegen“, beschreibt Anke Schneider, verkehrspolitische Sprecherin der LINKEN im Stadtrat, die aktuelle Situation auf Braunschweigs Straßen. „Und in den Sommerferien, wenn weniger Braunschweigerinnen und Braunschweiger in den Urlaub fahren als sonst, wird die Zahl der Radfahrenden weiter ansteigen. Deshalb sind wir einem Vorschlag des ADFC gefolgt und haben die Entzerrung des Radverkehrs während der Sommerferien beantragt.“

Laut des Antrags soll spätestens zu Beginn der Sommerferien auf der Strecke Güldenstraße, Lange Straße, Küchenstraße, Hagenmarkt, Bohlweg, Kennedyplatz, Bruchtorwall, Kalenwall und Gieseler Wall ein Fahrstreifen für den motorisierten Verkehr gesperrt und als Zwei-Richtungsradweg genutzt werden. Zusätzlich soll die Casparistraße im gleichen Zeitraum für den motorisierten Durchgangsverkehr gesperrt werden.

„Es ist jetzt die Zeit, neue Wege auszuprobieren und auf die geänderten Ansprüche in der Verkehrsplanung zu reagieren“, betont Schneider. „Im September können wir die Erfahrungen auswerten und über eine mögliche Weiterführung entscheiden.“

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