Rathaus schmal

Neue Hoffnung für Saisonkräfte – DIE LINKE beantragt Gelder für dauerhafte Anstellung

Saisonarbeit

Kontinuierlich nachfragen und sich nicht mit der ersten Antwort zufrieden zu geben, das scheint für die Linksfraktion die richtige Taktik gewesen zu sein, um bei einem wichtigen Thema dem Ziel einen großen Schritt näher zu kommen. Nach der bei vielen Arbeitgebern verbreiteten „hire and fire“-Mentalität wirft die Stadt jährlich 31 Saisonbeschäftigte im Herbst – wenn sie nicht mehr benötigt werden - auf die Straße. Ein Zustand, der aus Sicht der Linksfraktion untragbar ist. Trotz erster Rückschläge haben die Kommunalpolitiker nicht aufgegeben und nun sieht es so aus, als könnten die Saisonkräfte fest angestellt werden.

Ein Leben ohne Strom, Gas und Wasser – Familien mit Kindern besonders hart getroffen

StromleitungWarmes Wasser, Heizung oder ein funktionierender Herd: Eigentlich sind das Grundlagen des Lebens in der heutigen Zeit, doch leider ist das nicht in jedem Haushalt selbstverständlich. Rund 1.000 Haushalte in Braunschweig werden jährlich von der Versorgung von BS Energy abgeschnitten, weil sie finanziell in den Rückstand geraten sind. „Von dieser Maßnahme, die ein normales Leben fast gänzlich verhindert, sind auch Familien mit kleinen Kindern betroffen“, umschreibt der Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Udo Sommerfeld, die Situation „Viele geraten unverschuldet in die Notlage, da sie von prekärer Arbeit oder staatlicher Unterstützung leben müssen.“

Vertreter des Alba-Konzerns will politische Arbeit der Linksfraktion einschränken

Plasikmüll klein2Dass lediglich 52 Prozent des Plastikmülls bei ALBA recycelt werden und knapp 94 Prozent der rund 140.000 Tonnen Plastikabfälle in Watenbüttel aus ganz Deutschland und Dänemark stammen, das waren die Ergebnisse mehrerer Anfragen der Linksfraktion an die Verwaltung. Und die Ergebnisse veröffentlichte die Fraktion anschließend mit einer Pressemitteilung. Dieser Vorgang an sich ist normale kommunalpolitische Realität. Die Linksfraktion kam ihrer demokratischen Verpflichtung nach, hat Vorgänge der Daseinsvorsorge – die leider privatisiert sind – kontrolliert und das Ergebnis der Öffentlichkeit mitgeteilt. Nicht normale kommunalpolitische Realität waren jedoch mehrere beleidigende Schreiben des Betriebsleiters von Alba, die nach der Veröffentlichung der Pressemitteilung bei der Linksfraktion eingingen. Diese Schreiben beinhalten sowohl Unterstellungen als auch Drohungen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok